Informationen verschiedener Wirtschaftsmedien zufolge soll – nach den seitens des Bundeskabinetts verabschiedeten Entwürfen zur Modernisierung des Körperschaftsteuergesetzes und der Verabschiedung des ATAD Umsetzungsgesetzes – ein weiterer Dauerbrenner der steuerpolitischen Diskussionen der letzten Jahre noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden: Die Reform der Grunderwerbsteuer.

Die Reform der Grunderwerbsteuer soll dem Vernehmen nach zum 1. Juli 2021 in Kraft treten und ohne Rückwirkung für Transaktionen ab dem 1. Juli 2021 im Wesentlichen folgende Maßnahmen beinhalten:

  • Absenkung der Beteiligungsschwellen von 95% auf 90%,
  • Verlängerung der Haltefristen von fünf auf zehn Jahre,
  • Einführung des grunderwerbsteuerschädlichen Gesellschafterwechsels auch bei Grundbesitzkapitalgesellschaften (§ 1 Abs. 2b GrEStG),
  • Einführung einer Börsenklausel, die Anteilsübertragungen bei bestimmten börsennotierten Gesellschaften von den Regelungen ausnimmt (§ 1 Abs. 2c GrEStG).

Über die Maßnahmen zur Reform der Grunderwerbsteuer ist im Rahmen des Regierungsentwurfs des Grundsteuerreform-Umsetzungsgesetzes auch die Änderung der Grundbesitzbewertung, insbesondere in Fällen von so genannten Share-deals, geplant.

Diese geplanten Änderungen hätten somit auch Auswirkungen auf eine Vielzahl von laufenden und zukünftigen Unternehmenstransaktionen im Mittelstand.

Gerne halten wir Sie über den Fortgang des Gesetzgebungsverfahrens auf dem Laufenden und stehen Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

Düsseldorf, 19. Februar 2021: Die nun in siebter Auflage erscheinende Studie zur Unternehmensbewertung bei gesellschaftsrechtlichen Bewertungsanlässen zeigt die Entwicklung der Bewertungspraxis bei Squeeze-outs, Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen, Verschmelzungen und Rechtsformwechseln in den Jahren 2010 bis 2020.

WP Dr. Jochen Beumer erläutert: „Erstmals ordnen wir Parameter konkret benannten Bewertungsfällen in 2020 zu, was den Informationsgehalt der Studie nochmals erhöht.“

Mit 19 Bewertungsfällen im Jahr 2020 nähert sich die Zahl der Maßnahmen nach einer rückläufigen Tendenz der Vorjahre wieder dem langjährigen Durchschnitt an. Die Squeeze-outs betreffen auch sehr große Unternehmen. Mit einem Anteil von 40% erreichte der verschmelzungsrechtliche Squeeze-out an der Gesamtzahl aller Squeeze-out-Maßnahmen im Jahr 2020 seinen Höchststand.

Die Studie stellen wir Ihnen zum kostenlosen Download zur Verfügung und stehen Ihnen gerne für den Austausch oder Rückfragen zur Verfügung:

Studie Bewertungspraxis 2021

Die englische Fassung finden Sie hier.

Die Relevanz der per Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zugesicherten Garantiedividende für die Festlegung der Barabfindung anlässlich eines nachfolgenden Squeeze-out war bislang umstritten. Die aktuelle Entscheidung des BGH kommentiert I-ADVISE in „Die Aktiengesellschaft“ auf Basis der wesentlichen in Literatur und obergerichtlicher Rechtsprechung vorgetragenen Argumente. Darüber hinaus werden die Herausforderungen für die Bewertungspraxis bei der Anwendung der Rechtsprechung aufgezeigt. https://www.die-aktiengesellschaft.de/50262_MTM3Ng.htm

Das hochaktuelle Thema Debt-Equity-Swap ist Gegenstand unseres umfassenden Beitrags im M&A-Review, in dem wir Gestaltungsmöglichkeiten, Bewertung und Verhandlungsspielräume der Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital diskutieren.

Gerade in und nach einer Krise rückt die Eigenkapitalstärkung durch einen Debt-Equity-Swap in den Fokus. Zwar bleibt die Kapitalausstattung insgesamt zunächst unverändert, aber die verbesserte Bilanzstruktur eröffnet weitere Finanzierungsoptionen und das Unternehmen wird vom Fremdkapitaldienst entlastet. Auf der anderen Seite können Gläubiger durch den Debt-Equity-Swap auch an den Chancen des sanierten Unternehmens partizipieren.

Den Artikel zum Download finden Sie hier.

Die Studie für 390 europäische börsennotierte Unternehmen zeigt, dass die Analysten eine V-förmige Erholung der Unternehmensergebnisse erwarten. Schon im Jahr 2021 soll das Ergebnisniveau von 2019 überschritten werden, um in 2022 weiter zu steigen. Dabei lassen sich klar Gewinner- und Verliererbranchen in der Corona-Krise unterscheiden.

Die Mitte März 2020 bis auf 10,8 % ansteigende implizite Marktrisikoprämie ist – möglicherweise auch unter dem Eindruck der massiven staatlichen Hilfspakete der Regierungen und Maßnahmen der Notenbanken in Europa und den USA – wieder auf Vorkrisen-Niveau gesunken. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen aber auch, dass die veröffentlichten Analystenschätzungen zum Höhepunkt der Pandemie um ca. einen Monat hinter der Entwicklung der Börsenkurse herhinken. Daher sind allzu kurzfristige Betrachtungen der impliziten Marktrisikoprämie nur eingeschränkt aussagekräftig. In Zukunft muss sich auch erst erweisen, ob die Analystenerwartungen so optimistisch bleiben wie bisher, meint Dr. Jochen Beumer, Partner bei I-ADVISE.

Die Studie steht Ihnen hier kostenlos zum Download zur Verfügung.

Düsseldorf, 29. Mai 2020: In der aktuellen Studie leiten wir für jedes Quartal in dem Zeitraum 2008 bis 2019 neben impliziten Marktrisikoprämien auch die erwarteten impliziten Marktrenditen ab. In die Studie aufgenommen wurden die in Heft 1/2020 des BewertungsPraktikers veröffentlichten Ergebnisse.

„Die Studie zeigt eine hohe Korrelation von impliziten Marktrenditen und Basiszinssatz, so dass eher auf eine stabile Marktrisikoprämie als auf eine stabile Marktrendite geschlossen werden kann“, so das Fazit von Dr. Jochen Beumer, Leiter des Bereichs Valuation Services der I-ADVISE AG. Die Studie zeigt auch, welche Marktrisikoprämien sich bei Variation der angenommenen Wachstumsrate der nachhaltigen Ergebnisse in einem Markt ergeben.

Die Studie stellen wir Ihnen hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Düsseldorf, 12. März 2020: Die nun in sechster Auflage erscheinende Studie zur Unternehmensbewertung bei gesellschaftsrechtlichen Bewertungsanlässen wurde um die Gutachten mit Bewertungsstichtag im Jahr 2019 erweitert und zeigt die Entwicklung der Bewertungspraxis bei Squeeze-outs, Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen, Verschmelzungen und Rechtsformwechseln in den Jahren seit 2010.
Wenngleich die absolute Anzahl der Fälle gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen hat, ist festzustellen, dass es sich in der Mehrzahl um verhältnismäßig kleinere Unternehmen handelte. Nur zwei der bewerteten Unternehmen waren börsennotiert. In zwei Drittel der Fälle in 2019 ging dem Squeeze-out ein Delisting voran.

„Es überrascht, dass das Discounted Cash Flow-Verfahren nach langer Zeit in gleich zwei Bewertungen zum Einsatz gekommen ist.“ sagt Dr. Jochen Beumer, Leiter des Bereichs Valuation Services der I-ADVISE AG. Festzustellen ist auch, dass die Bewerter im Durchschnitt geringere Wachstumsraten ansetzten.

Die Studie stellen wir Ihnen hier zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Studie stellen wir Ihnen hier auch auf Englisch zur Verfügung.

In der aktuellen Studie leiten wir für jedes Quartal in dem Zeitraum 2008 bis 2018 neben impliziten Marktrisikoprämien auch die erwarteten impliziten Marktrenditen ab. „Die Studie zeigt eine hohe Korrelation von impliziten Marktrenditen und Basiszinssatz, so dass eher auf eine stabile Marktrisikoprämie als auf eine stabile Marktrendite geschlossen werden kann“, so das Fazit von Dr. Jochen Beumer, Leiter des Bereichs Valuation Services der I-ADVISE AG. Die Studie zeigt auch, welche Marktrisikoprämien sich bei Variation der angenommenen Wachstumsrate der nachhaltigen Ergebnisse in einem Markt ergeben.
Die Studie stellen wir Ihnen hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.